Lege Kleidung, Notizbuch, Wasserflasche und Kopfhörer bereit, setze die Kaffeemaschine auf Timer oder fülle die Teekanne vor. Erstelle eine minimale Checkliste für Morgenpflichten und markiere nur einen Startschritt. Eine Studentin berichtete, wie das Packen des Rucksacks vor dem Schlafengehen ihr jeden Morgen überraschende zehn ruhige Minuten schenkt, in denen sie atmet, Licht tankt und nicht nach Stiften sucht.
Sobald der Wecker klingt, erledige eine winzige Handlung, die Momentum erzeugt: Vorhänge auf, Glas Wasser trinken, Bett glattstreichen. Der sichtbare Fortschritt macht wach und verhindert das Zurückfallen ins Scrollen. Ein Kommilitone schwört darauf, zuerst die Lernkarte des Tages zu lesen. Das dauert kaum eine Minute, doch sein Kopf ist sofort mit einer klaren, machbaren Aufgabe verbunden.
Zwischen Aufstehen und Türschloss passen zwei tiefe Atemzüge, ein kurzer Stretch und ein Schluck lauwarmes Wasser. Kleines reicht. Ein Timer für 90 Sekunden genügt, um Körper und Kopf sanft zu synchronisieren. Wer regelmäßig drei Sonnenstrahlen am Fenster einatmet, beschreibt, wie die Vorlesung weniger überwältigend wirkt. Probiere es eine Woche, protokolliere Gefühl und Fokus, und berichte uns dein Ergebnis.
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